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Paltrockwindmühle

Die festgehaltene Geschichte der in Oppelhain aufgebauten Paltrockwindmühle beginnt 1832. In diesem Jahr wurde die einstige Bockwindmühle von Königsberg (Pommern) nach Grassau umgesetzt. Die urkundliche Ersterwähnung der Mühle ist nicht mehr vorhanden.

Erst 1934, nach dem Besitzerwechsel von Edmund Loeser an Müllermeister Arthur Neumann, baute Baumeister Albert Schulze (Schönewalde) die Bockwindmühle zur Paltrockmühle um. Zwei eiserne Originalsimsonspitzen von der Mühlenbauanstalt Karl Kühn, dienten ab jetzt als Windrad.

Nach einem repariertem Sturmschaden 1941 lief der Malbetrieb weiter. 1958 wurde die Paltrockwindmühle stillgelegt und nur noch bei Bedarf bis 1970 als Futtermühle genutzt.

Nach einem fast 30-jährigem Verfall, kaufte 1997 die Gemeinde Oppelhain die Mühle.

Im Juli 1998 begann der Rückbau durch eine vom Arbeitsamt geförderte Maßnahme unter Trägerschaft der IFU e.V. Lauchhammer. Unterstützung beim Transport und Zwischenlagern der Mühlenteile gab es durch das Fallschirmjägerbataillon 373 Doberlug-Kirchhain und die Agrargenossenschaft Oppelhain.

Am 13. Oktober 2000 fand das Richtfest der Paltrockwindmühle statt und am 26. Mai 2001 konnte die Neumann-Mühle, benannt nach dem letzten Besitzer, feierlich eingeweiht werden.

Nun findet zweimal jährlich, jeweils am Pfingstmontag und am 3. Oktober, ein bäuerlicher Markt mit kulturellem Programm im Schatten der Paltrockwindmühle statt.

Führungen durch die Paltrockwindmühle sind jederzeit nach Absprache möglich.